Von der
Scheitelhöhe der Passo Cibiana (1536 m) führt eine
ehemalige Armierungsstraße in nördliche Richtung hinauf
zum 2181 m hohen Monte Rite und der dortigen
Festungsanlage. Der Fahrweg ist nur 8 km lang, es wird
aber ein beachtlicher Höhenunterschied überwunden. Die
einst abgelegene und spannend zu fahrende Schotterstrecke
fiel mittlerweile leider dem Alpenkommerz zum Opfer. Die
einspurige Strecke ist mittlerweile im unteren Bereich
asphaltiert. Der obere Bereich wurde mit EU-Mitteln bis
zum Gipfel saniert. Eine Befahrung des Weges ist nur
Fahrradfahrern und konzessionierten Jeep-Taxis gestattet.
Ein Schild macht dies deutlich. Der Grund für den Ausbau
ist das auf dem Gipfel liegende, in der ebenfalls
renovierten Festung befindliche "Messner Mountain
Museum". Jeep-Taxis schaufeln interessierte
Touristen für stolze 9,- hinauf zum Museum und
anschließend wieder hinunter. Das selbstgesetzte und mit
EU-Mitteln finanzierte Denkmal des Extrem-Alpinisten ist
vom 1. Juni bis zum ersten Schnee im Oktober geöffnet,
Eintritt 5,- . Solvente Touristen können auch auf
dem Berg übernachten.

Die
Zufahrt zum Monte Rite; Bild: Michael Panitzki
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Die
Gipfelstraße wurde einst als Armierungsstraße für den
Bau und die Versorgung der auf dem Gipfel liegenden
Festung angelegt. Das Forte di Monte Rite wurde 1911
erbaut. Die Bewaffnung bestand aus vier Geschützen Typ
149/A in drehbaren Panzerkuppeln. Die Panzerung der
Kuppeln war 14 cm stark. Hinzu kamen zwei Geschütze vom
Typ 149/G und zwei Kanonen Typ 75/A. Maschinengewehre
dienten der Sicherung der Anlage. 1917 wurde die Anlage
von österreichischen Truppen kampflos erobert und 1918
kurz vor Ende des Krieges bei deren Rückzug teilweise
gesprengt.
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