Oberhalb der
Lumieischlucht direkt am Lago di Sauris beginnt die
Westauffahrt zum 1953 m hohen Monte Losa. Die sauber
geschotterte Piste dient als Versorgungsweg für die am
Monte Losa gelegene Casera Losa (1765 m) und stellt bei
trockener Witterung keine außergewöhnlichen
Anforderungen an Mensch und Maschine (SG 3-4).

Piste
zur Casera Losa; Bild: Ulf Panitzki |

Piste
zum Passo della Forcella; Bild: Ulf Panitzki |
Von der
Westauffahrt zum Monte Losa zweigt etwa auf halber
Strecke linkerhand die Zufahrt zum Monte Pieltinis (2027
m) ab. Der durchgehend geschotterte Versorgungsweg führt
stetig ein Tal hinauf und führt über die Forcella
Pieltinis (1880 m) zur Malga Pieltinis unterhalb des
Gipfels des Monte Pieltinis. Die Piste ist bei trockener
Witterung mit einer GS völlig problemlos zu befahren.
Die Piste endet nach meinen Erkenntnissen auf der Alm.
Sämtliche weiterführenden Wege dürfen nicht mit
Motorfahrzeugen befahren werden.
Die fahrerisch gänzlich
unterschiedliche Ostauffahrt von Ovaro über den Passo
della Forcella (1824 m) zum Monte Losa sollte dagegen nur
von erfahreneren Fahrern in Angriff genommen werden. Die
Piste ist schmal, mit max. 28 % sehr steil und besteht
aus losem und sehr grobem Schotter. Die sehr engen Kurven
sind mittlerweile fast alle asphaltiert. Breite
Betonrinnen unterbrechen alle paar Meter die Fahrbahn und
fordern die Federbeine. Die Ostauffahrt ist daher mit SG
4-5 deutlich schwieriger als die Westauffahrt, macht aber
sehr viel Spaß.
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