Die Piste von
Anfo am Idrosee hinauf zum Passo del Marè (1418 m),
weiter über den Passo della Spina (1521 m) und den Passo
del Dosso Alto (1725 m) zum Giogo del Maniva (1664 m)
gehört zu den spannendsten und abwechselungsreichsten
Strecken, die der GS-Treiber unters Profil nehmen kann.
Eine atemberaubende Piste schraubt sich hinauf in die
Berge. Die Piste ist durchschnittlich 2,5 m breit.
Gelegentlich sind Ausweichstellen vorhanden. Der
Fahrbahnbelag wechselt von mäßigem Asphalt zu schwerem
Schotter und wieder zurück. Die Hangseite ist
stellenweise lausig oder überhaupt nicht gesichert. Mit
Steinschlag ist jederzeit zu rechnen und drei
unbeleuchtete Tunnel sind am Passo della Spina zu
passieren. Die Piste verläuft stellenweise sehr
ausgesetzt. Ein vorsichtige Fahrweise ist daher
angeraten.

Straße
am Giogo del Maniva; Bild: Michael Wiesengrund
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Erdrutsch
am Giogo del Maniva; Bild: Citycross
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Ein
Erdrutsch unterhalb des Manivapasses versperrte ab 2003
die Strecke. Eine Umfahrung ist nicht möglich. Im Sommer
2008 fanden an der Passstraße umfangreiche Bauarbeiten
statt. Der Erdrutsch ist mittlerweile beseitigt und eine
Gallerie wurde errichtet. Es besteht daher die berchtigte
Annahme, dass die Straße im Frühjahr 2009 wieder
passierbar ist.

Tunnel
am Passo della Spina; Bild: Peter Kilian
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Straße
nach Bagolino; Bild: Michael Panitzki
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Am Passo
del Marè führt ein Abzweig zu der sehenswerten Ruine
des Forte dell'Ora. Die Zufahrt ist durchgehend
geschottert. Da die Piste nicht weiter instand gehalten
wird, wächst sie zunehmend zu und ist dementsprechend
schmal. Vom Dach der Festung hat man einen phantastischen
Blick auf den Idrosee und den gegenüber liegenden Monte
Baldo. Die Zufahrt zum Fort wurde 2004 mittels einer
Schranke gesperrt. Diese ist jedoch auch mit einer
breiten Boxer-GS leicht zu umfahren.

Baustelle
am Giogo del Maniva
Bild: Michael Wiesengrund
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Vom Giogo
del Maniva führt eine teilweise geschotterte Straße
nach Norden über den Goletto delle Crocette (2070 m) und
den Giogo della Bala (2176 m) zum Passo di Croce Domini
(1892 m). Eine schlecht asphaltierte Straße führt von
der Passhöhe in östliche Richtung hinunter nach
Bagolino. Eine gute asphaltierte Straße führt
linkerhand über San Colombano nach Collio.
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