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gewöhnlich wird bereits die durchgehend asphaltierte
Auffahrt von Demonte im Valle Stura durch das Vallone
dell'Arma hinauf zum Colle Valcavera (2416 m) zur
Máira-Stura-Kammstraße gerechnet. Vom Colle Valcavera
führt ein mttlerweile durchgehendes Asphaltband über
den Colle dei Morti (2480 m) zum Colle d'Esischie (2370
m). Von hier geht es wahlweise nach Osten in Richtung
Pradléves oder durch das Vallone di Mármora hinunter
ins Valle Máira. Der
fahrerisch und landschaftlich interessantere Teil der
Máira-Stura- Kammstraße beginnt jedoch erst unmittelbar
am Colle Valcavera. Von der Passhöhe führt eine gut
geschotterte Piste weiter auf dem Kamm entlang über den
Colle Bandia (2408 m), vorbei am Rocca la Méia (2831 m)
und den Colle Cologna (2394 m) zum Passo della Gardetta
(2437 m). Kurz unterhalb des Passes unmittelbar am
Rifugio Gardetta steht eine für gewöhnlich
verschlossene Schranke, die die Weiterfahrt verhindert.
Die hinter der Schranke weiterführende Piste ist anfangs
noch ganz gut zu fahren, wird dann aber zunehmend
schwieriger und ist schließlich kaum noch als Piste zu
erkennen. Sie ist nur noch mit leichten Maschinen zu
meistern.
Unterhalb des Colle Bandia
zweit eine grob geschotterte Stichstraße zum Colle del
Mulo (2527 m) und zum Colle d'Ancoccia (2533 m) ab. In
beiden Fällen endet der Fahrweg auf der Passhöhe. 2,5
km vor dem Passo della Gardetta führt ein Abzweig in
nördliche Richtung über den Colle del Préit (2083 m)
und den Weiler Préit hinunter ins Valle Máira. Kurz vor
Préit ist dieser Weg dann wieder asphaltiert. Die
Abfahrt kann wahlweise über den Colle di Canosio nach
Prazzo oder durch das Vallone di Mármora nach Ponte
Mármora erfolgen.
Hinweis: Die o.g.
Koordinate bezeichnet den Colle Valcavera. Der höchste
anfahrbare Punkt der Maira-Stura-Kammstraße ist der
Colle d'Ancoccia (2533 m). Die Auffahrt zu diesem Pass
ist auch der mit Abstand schwierigste Teil der
Kammstraße.
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