| Kaum eine
Strecke im Piemont ist sowohl fahrerisch als auch
landschaftlich so abwechselungsreich wie die
Varáita-Máira-Kammstraße. Die insgesamt 48 km lange
Strecke ist fast durchgehend geschottert, an einigen
Stellen ziemlich grob. Dank ausgeglichener Steigungen
sind kritische Stellen aber gut zu meistern. Die
Varáita-Máira-Kammstraße kann daher auch von Fahrern
mit schweren Reiseenduros vergleichsweise gut befahren
werden. Der östlichste Einstieg in die Kammstraße liegt
am Colle di Rossana (617 m). Von hier führt eine kurvige
Naturpiste durch den Wald hinauf zum Santuario di Valmala
(1379 m). Alternativ führt ein Weg von Rossana über
Lemma zum Santuario. Hier beginnt die zunächst noch
asphaltierte Varáita-Máira-Kammstraße. Die wenig
später dann geschotterte Kammstraße verläuft zunächst
vorbei am Colle di Valmala (1541 m) südwestlich des
Santuario di Valmala (1379 m) und weiter zum Colle della
Ciabra (1723 m). Von dort geht es über den Colle di
Melle (1873 m), den Colle Birrone (1700 m), den Colle
Rasticias (2176 m) und die Bassa dAjet (2310 m)
hinauf zum Colle di Sampéyre (2284 m). Eine 6 km lange
Stichstraße verläuft vom Pass weiter auf dem Kamm
entlang in die alpine Bergwelt rund um den Colle della
Bicocca (2285 m) unterhalb des Pelvo dElva (3064
m). Die Piste endet auf der Passhöhe. Unterwegs bestehen mehrere
Möglichkeiten, ins Valle Varáita oder ins Valle Máira
abzusteigen, so am Santuario di Valmala und am Colle
Birrone. Verkehrstechnisch günstig liegt der Colle di
Sampéyre. Hier führt eine gut asphaltierte Passstraße
von Sampéyre im Valle Varáita über den Pass nach
Stroppo im Valle Máira und ermöglicht einen schnellen
Ein- oder Austieg. Landschaftlich empfehlenswert ist die
Abfahrt vom Colle di Sampéyre über Elva durch das
wilde, tief eingeschnittene Vallone di Elva hinunter ins
Valle Máira. Die stark ausgesetzte, aber durchgehend
asphaltierte Straße führt dabei durch mehrere aus dem
rohen Fels gehauene Tunnel und Kehren.
Hinweis: Die obige
Koordinate bezeichnet den Colle della Bicocca (2285 m).
Der Pass ist der westliche Endpunkt und der höchste
anfahrbare Punkt der Varáita-Máira-Kammstraße. Der
fahrerisch schwierigste Abschnitt liegt zwischen dem
Colle Birrone und dem Colle di Sampéyre.
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