Von der
kleinen Ortschaft Arlund am Ostufer des Reschensees
führt eine geschotterte Piste hinauf zum Plamort (2025
m). Die gesamte Strecke führt mit sofort einsetzenden
aber dann relativ konstanten 12 % bergauf. Der Schotter
erfordert eine gewisse Konzentration. Die Piste endet
unterhalb des Plamort-Gipfels auf einem Plateau in
unmittelbarer Nachbarschaft zu einigen verfallenen
Militäranlagen.

Auffahrt
zum Plamort; Bild: Michael Panitzki
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Auf
dem Plamort; Bild: Ulf Panitzki
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Wie so oft
in den italienischen Alpen diente auch diese Piste
ehemals militärischen Zwecken. Die vom faschistischen
Italien in den 30er Jahren gebauten Stellungen, Bunker
und Hindernisse dienten einstmals der Sicherung des
Reschenpasses. Die Sicht auf den Pass, den Reschensee,
das österreichische Nauders und die südlich gelegene
Ortlergruppe ist einmalig. Der Platz ist ideal für eine
ausgedehnte Rast. Bis zum Plateau war die Strecke bis
2008 legal befahrbar. Seit 2008 versperrt eine Schranke
etwa 1,7 km vor dem Endpunkt bei N46°4958,2
E010°3145,4 die Weiterfahrt. Zusätzlich ist
ein Sperrschild mit dem Hinweis auf Landesgesetz
10-8/5/1990 aufgestellt worden, d.h. absolutes Fahrverbot!
Schade, eine weitere, fahrerisch spannende Strecke in
Südtirol gehört damit leider der Vergangenheit an.

Blick
auf den Reschensee; Bild: Michael Panitzki
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Gipfelkreuz
auf dem Plamort; Bild: Ulf Panitzki
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