Das
Schnalstal ist ein nördliches Seitental des Etschtals
und besticht durch seine Abgeschiedenheit und
Natürlichkeit. Die Straße ins Ultental zweigt zwischen
Naturns und Staben von der SS38 ab. Durch eine enge
Felsklamm geht es anfangs gut bergauf, die Felswand zur
rechten und den Abgrund zur linken Seite. Unten schießt
der am Hochjochferner entspringende Schnalsbach zu Tal.
Weiter oben wird das Tal breiter und es geht
gemächlicher zu. Kurz vor dem Vernagt-Stausee werden in
mehreren Serpentinen noch ein paar Höhenmeter gewonnen.

Vernagt-Stausee
im Schnalstal, Bild: Michael Panitzki
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Die Straße
ist durchgehend asphaltiert und endet in Kurzras (2014
m). Die Schluchtstrecke ist knapp zweispurig ausgebaut
und verfügt über gute Randsicherungen. Danach ist die
Strecke bestens ausgebaut. Wegen des Sommerskigebietes
auf dem Hochjochferner fahren auch Omnibusse das Tal
hinauf. Im unteren Teil kommt es dann zu Behinderungen.
Sehenswert ist die aus
traditionellen alten Holzhäusern bestehende Ortschaft
Unsere-Frau-im-Schnals. Auch ein Abstecher nach
Katharinaberg und in das Pfossental lohnt sich. Von
Kurzras, einem potthässlichen architektonischen
Sündenfall, führt eine Seilbahn auf den Hochjochferner.
Von dort kann man zu Fuß zum Hochlabjoch, der Fundstelle
des "Ötzi" in 3000 m Höhe. Am Taleingang kann
man dem Yeti-Jäger und Europaabgeordneten Reinhold
Messner einen Besuch abstatten.
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