Schnalstal / Val di Senales
Land:

Region: Südtirol
Höhe:

2014 m

Position:

46 45,435 N
010 46,932 E

max. Steigung:

18 %

von: Naturns
nach: Kurzras
Wintersperre: -
Maut: -
Denzel: 330
Schwierigkeit: SG 2

Das Schnalstal ist ein nördliches Seitental des Etschtals und besticht durch seine Abgeschiedenheit und Natürlichkeit. Die Straße ins Ultental zweigt zwischen Naturns und Staben von der SS38 ab. Durch eine enge Felsklamm geht es anfangs gut bergauf, die Felswand zur rechten und den Abgrund zur linken Seite. Unten schießt der am Hochjochferner entspringende Schnalsbach zu Tal. Weiter oben wird das Tal breiter und es geht gemächlicher zu. Kurz vor dem Vernagt-Stausee werden in mehreren Serpentinen noch ein paar Höhenmeter gewonnen.


Vernagt-Stausee im Schnalstal, Bild: Michael Panitzki

Die Straße ist durchgehend asphaltiert und endet in Kurzras (2014 m). Die Schluchtstrecke ist knapp zweispurig ausgebaut und verfügt über gute Randsicherungen. Danach ist die Strecke bestens ausgebaut. Wegen des Sommerskigebietes auf dem Hochjochferner fahren auch Omnibusse das Tal hinauf. Im unteren Teil kommt es dann zu Behinderungen.

Sehenswert ist die aus traditionellen alten Holzhäusern bestehende Ortschaft Unsere-Frau-im-Schnals. Auch ein Abstecher nach Katharinaberg und in das Pfossental lohnt sich. Von Kurzras, einem potthässlichen architektonischen Sündenfall, führt eine Seilbahn auf den Hochjochferner. Von dort kann man zu Fuß zum Hochlabjoch, der Fundstelle des "Ötzi" in 3000 m Höhe. Am Taleingang kann man dem Yeti-Jäger und Europaabgeordneten Reinhold Messner einen Besuch abstatten.

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