Das Stilfser Joch markierte bis 1918 die Grenze zwischen Österreich
und Italien sowie die Grenze zwischen dem deutschen und
dem italienischen Sprachraum. Als höchster Übergang in
den Ostalpen und zweithöchster Alpenpass überhaupt
(2757 m) übt der Pass eine ungeheure Anziehungskraft
nicht nur auf Motorradfahrer aus, sondern auf alles, was
fahren kann. Es ist also sowohl mit Wohnmobilen als auch
mit Fahrradfahrern zu rechnen. In unzähligen, engen
Serpentinen windet sich die zweispurige, mäßig gut
asphaltierte Straße von Sponding hinauf zum Pass.
Aufgrund des teilweise starken Verkehrs können die
Kurven meistens nicht flüssig durchfahren werden. Eine
sichere Beherrschung des Motorrads in engen Kurven bei
langsamster Fahrt ist dringend notwendig.

Westauffahrt zum Stilfser Joch; Bild: Ulf Panitzki
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Ostauffahrt zum Stilfser Joch; Bild: Michael Panitzki
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Nach der manchmal etwas nervigen Auffahrt wird man dann am
Scheitelpunkt bei guter Sicht mit einem Ausblick vom
allerfeinsten entschädigt. Dafür geht es hier aber zu
wie auf einem Jahrmarkt. Die Westrampe hinab nach Bormio
ist nicht ganz so steil und hat auch weniger Kehren. Als
Anschlusstrecken liegen der Reschenpass, der Umbrailpass,
und der Gaviapass in unmittelbarer Nähe.

Jahrmarkt auf dem Stilfser Joch; Bild: Michael Panitzki
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Tibethaus am Stilfser Joch; Bild: Michael Panitzki
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Hinweis: Für das Stilfser Joch wird voraussichtlich ab Juli 2006 eine Maut erhoben. Diese soll für
Motorradfahrer 5,- € betragen.
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