Passo Coe
Land:

Region: Trentino
Höhe:

1610 m

Position:

45 52,628 N
011 12,735 E

max. Steigung:

k.A.

von: Passo della Vena
nach: Folgaria
Wintersperre: -
Maut: -
Denzel: 265
Schwierigkeit: SG 2

Die Fahrt vom Passo della Vena (1496 m) über den Passo di Valbona (1782 m), den Passo Coe (1610 m) und weiter nach Folgaria stellt sich als eine überaus abwechselungsreiche Fahrt durch eine faszinierende Hochgebirgslandschaft heraus. Die durchgehend zweispurige und gut asphaltierte Straße beginnt am landschaftlich beschaulichen Passo della Vena, führt über den Passo di Valbona in ein Hochtal und anschließend über den Passo Coe hinunter nach Folgaria. Fahrerisch mit jeder Art von Motorrad ohne Probleme zu bewältigen belohnt die Strecke mit Aussichten und Einblicken in eine faszinierende Bergwelt.


Am Passo di Valbona; Bild: Michael Panitzki


Blick auf den Passo Coe; Bild: Michael Panitzki

In schön zu fahrenden Kurven, aufgelockert durch ein paar Kehren geht es vom Passo della Vena stetig höher hinauf, der Baumgrenze entgegen. Es werden mehrere Tunnel und Lawinengalerien durchfahren. Die Landschaft wird felsig und karg. Die Scharte des Passo di Valbona (1782 m) ist bereits deutlich auszumachen. Nach dem Überschreiten des Passes führt die Straße hinab in eine landschaftlich faszinierende Hochebene. Die heruntergekommenen Militäranlagen auf der Malga Zonta trüben das Bild jedoch ein wenig.


Rennbahn am Passo Coe; Bild: Michael Panitzki

Den nördlichen Ausgang der Hochebene bildet der Passo Coe (1610 m). Am Pass steht die Osteria Coe. Riesige Parkplätze lassen auf Touristenmassen in den Ferienmonaten schließen. Die Straße führt anschließend in kurviger Fahrt hinunter nach Folgaria. Dabei wird die Landschaft zunehmend lieblicher.

Direkt von der Passhöhe des Passo di Valbona führt in nördliche Richtung eine leider per Verordnung gesperte, kurze Schotterpiste hinauf auf den Monte Campomolon (1853 m). Der Weg endet vor der Ruine des Forte Campomolon. In südliche Richtung führt eine ruppig geschotterter Piste über die Hochebene und anschließend hinunter durch das Valle Campoluzzo nach Arsiero. Direkt daneben führt eine durch einen Sandhaufen notdürftig gesperrte Asphaltstratße hinauf auf den Monte Toraro (1899 m)

Wenige hundert Meter westlich des Passo Coe führt eine Schotterpiste in nordwestlicher Richtung hinauf zum etwa 200 m entfernten Rifugio Camini. Die Weiterfahrt vom Rifugio über das Rifugio Stella d'Italia zum Forte Sommo Alto (1613 m) und weiter zum Passo del Sommo (1343 m) ist frei befahrbar.

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