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Der westliche
Teil der Hochebene der Sieben Gemeinden (it.: Altopiano
dei Sette Comuni) war im Ersten Weltkrieg Schauplatz
blutiger Kämpfe. Die Ebene ist daher mit einem Netz
ehemaliger Kriegsstraßen durchzogen, die u.a. der
Versorgung der zahlreichen Befestigungsanlagen dienten.
Das verzweigte Wegenetz der Region ist schmal und leider
zunehmend asphaltiert. Höchste Erhebung ist der Monte
Verena (2015 m). Neben der geteerten Zufahrt von der
Osteria del Termine bietet sich die Piste vom Passo di
Vézzena (1404 m) über die Malga Mandrielle für
Schotterfreunde geradezu an. Von Süden erfolgt die
Zufahrt von Mezzaselva über die Bocchetta di Campolongo
(1536 m). Eine weitere östliche Zufahrt zu dem
verzweigten Wegenetz auf der Hochebene liegt wenige
Kilometer nördlich von Roana.
Der kürzeste, aber auch schwierigste Weg auf den Monte Verena (2015 m) führt von der Casara Campovecchio zum Gipfel. Etwa 200 m östlich der Zufahrt zur Talstation, genau gegenüber der Casara Campovecchio zweigt an einem Kruzifix die nördliche Zufahrt zum Gipfel vom Hauptfahrweg ab. Diese Auffahrt ist sehr grob und tief geschottert. Tiefe Furchen, Stufen und Absätze erschweren die Fahrt (SG 4-5). Erst ab dem Croce del Civello wird die Piste deutlich einfacher (SG 3-4). Die südliche Zufahrt beginnt unterhalb der Bocchetta di Campolongo. Über die Spiazzi dei Mercanti führt die Piste zum Croce del Civello. Dieser Weg ist zwar länger, dafür aber flacher, fester und fahrerisch einfacher(SG 3-4). Eine weitere, jedoch etwas schwierigere Alternative ist die Fahrt über die Malga Gruppach und die Malga dei Quarti (SG 4). Der Weg von der Malga Gruppach zum Croce del Civello ist gesperrt.
Der Monte Verena ist besonders in der Ferienzeit und an schönen Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Die dominierende Lage inspirierte das italienische Militär nicht nur dazu, eine Straße auf den Gipfel zu legen, sondern auch eine Festung und ein ganzes System von Stellungen zu bauen. Das Forte Verena eröffnete 1915 den Krieg gegen Österreich-Ungarn. Sie wurde zwar stark beschossen, kann aber noch relativ gefahrlos besichtigt werden. Ebenfalls sehenswert ist die südwestlich gelegene Festung auf dem Cima di Campolongo (1687 m). |
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