Monte Verena
Land:

Region: Venetien
Höhe:

2015 m

Position:

45 55,849 N
011 24,856 E

max. Steigung:

12 %

von: C. Campovecchio
nach: Monte Verena
Wintersperre: -
Maut: -
Denzel: 263
Schwierigkeit: SG 3-4

- Auffahrt abgebrochen -

Der westliche Teil der Hochebene der Sieben Gemeinden (it.: Altopiano dei Sette Comuni) war im Ersten Weltkrieg Schauplatz blutiger Kämpfe. Die Ebene ist daher mit einem Netz ehemaliger Kriegsstraßen durchzogen, die u.a. der Versorgung der zahlreichen Befestigungsanlagen dienten. Das verzweigte Wegenetz der Region ist schmal und leider zunehmend asphaltiert. Höchste Erhebung ist der Monte Verena (2015 m). Neben der geteerten Zufahrt von der Osteria del Termine bietet sich die Piste vom Passo di Vézzena (1404 m) über die Malga Mandrielle für Schotterfreunde geradezu an. Von Süden erfolgt die Zufahrt von Mezzaselva über die Bocchetta di Campolongo (1536 m). Eine weitere östliche Zufahrt zu dem verzweigten Wegenetz auf der Hochebene liegt wenige Kilometer nördlich von Roana.


Auffahrt zum Monte Verena; Bild: Michael Panitzki


Grober Schotter beim Croce del Civello; Bild: Ulf Panitzki

Der kürzeste, aber auch schwierigste Weg auf den Monte Verena (2015 m) führt von der Casara Campovecchio zum Gipfel. Etwa 200 m östlich der Zufahrt zur Talstation, genau gegenüber der Casara Campovecchio zweigt an einem Kruzifix die nördliche Zufahrt zum Gipfel vom Hauptfahrweg ab. Diese Auffahrt ist sehr grob und tief geschottert. Tiefe Furchen, Stufen und Absätze erschweren die Fahrt (SG 4-5). Erst ab dem Croce del Civello wird die Piste deutlich einfacher (SG 3-4). Die südliche Zufahrt beginnt unterhalb der Bocchetta di Campolongo. Über die Spiazzi dei Mercanti führt die Piste zum Croce del Civello. Dieser Weg ist zwar länger, dafür aber flacher, fester und fahrerisch einfacher(SG 3-4). Eine weitere, jedoch etwas schwierigere Alternative ist die Fahrt über die Malga Gruppach und die Malga dei Quarti (SG 4). Der Weg von der Malga Gruppach zum Croce del Civello ist gesperrt.


BMW F650 am Monte Verena; Bild: Michael Panitzki

Der Monte Verena ist besonders in der Ferienzeit und an schönen Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Die dominierende Lage inspirierte das italienische Militär nicht nur dazu, eine Straße auf den Gipfel zu legen, sondern auch eine Festung und ein ganzes System von Stellungen zu bauen. Das Forte Verena eröffnete 1915 den Krieg gegen Österreich-Ungarn. Sie wurde zwar stark beschossen, kann aber noch relativ gefahrlos besichtigt werden. Ebenfalls sehenswert ist die südwestlich gelegene Festung auf dem Cima di Campolongo (1687 m).

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