Passo della Vena
Land:

Region: Venetien
Höhe:

1546 m

Position:

45 52,096 N
011 16,334 E

max. Steigung:

10 %

von: Arsiero
nach: Passo di Valbona
Wintersperre: -
Maut: -
Denzel: 265
Schwierigkeit: SG 2-3

Von Arsiero führt die SP83 eng an den Fels geschmiegt durch zahlreiche Tunnel hinauf in Richtung Tonezza. Als SP64 führt die neue, zweispurig ausgebaute und gut asphaltierte Straße am Nordhang des Mt. Spitz di Tonezza entlang weiter zum Passo della Vena (1546 m). Die südlich gelegene alte Passstraße ist schmaler und fahrerisch anspruchsvoller. Sie war 2005 aber leider für den Verkehr gesperrt. Direkt auf der Passhöhe treffen alte und neue Passstraße dann wieder zusammen. Am Passo della Vena bietet sich nun die Möglichkeit, entweder der SP64 geradeaus in Richtung Passo del Sommo zu folgen, oder der Straße zum Passo di Valbona zu folgen. Beide Alternativen sind sowohl fahrerisch wie landschaftlich reizvoll.


Tunnel am Passo della Vena
Bild: Michael Panitzki

Die von Barcarola im Asticotal hinauf nach Tonezza führende Bergstraße ist mittlerweile für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die schmale, aber asphaltierte Straße führt zunächst am alten Forte Ratti vorbei und windet sich dann in unzähligen engsten Spitzkehren den steilen Hang hinauf. Unterhalb von Tonezza trifft die Straße auf die von Arsiero kommende SP83.


Blick ins Asticotal; Bild: Michael Panitzki

Lohnend ist die Fahrt von Tonezza del Cimone zum Monte Cimone (1226 m). Die einspurige und komplett asphaltierte Straße führt auf dem Kamm entlang am Ossario vorbei zum Gipfel. Dabei werden 527 Höhenmeter überwunden. Vom Monte Cimone hat man einzigartige Ausblicke auf den Pasùbio sowie hinunter in das Assatal. Aufgrund seiner beherrschenden Lage war der Monte Cimone im Ersten Weltkrieg hart umkämpft.

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