Von Arsiero führt die SP83 eng an den Fels geschmiegt durch
zahlreiche Tunnel hinauf in Richtung Tonezza. Als SP64
führt die neue, zweispurig ausgebaute und gut
asphaltierte Straße am Nordhang des Mt. Spitz di Tonezza entlang
weiter zum Passo della Vena (1546 m). Die südlich gelegene alte
Passstraße ist schmaler und fahrerisch anspruchsvoller. Sie war
2005 aber leider für den Verkehr gesperrt. Direkt auf der
Passhöhe treffen alte und neue Passstraße dann
wieder zusammen. Am Passo della Vena bietet sich nun die
Möglichkeit, entweder der SP64 geradeaus in Richtung
Passo del Sommo zu folgen, oder der Straße zum Passo di
Valbona zu folgen. Beide Alternativen sind sowohl
fahrerisch wie landschaftlich reizvoll.

Tunnel am Passo della Vena Bild: Michael Panitzki
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Die von Barcarola im Asticotal hinauf nach Tonezza
führende Bergstraße ist mittlerweile für den motorisierten
Verkehr gesperrt. Die schmale, aber asphaltierte
Straße führt zunächst am alten Forte Ratti vorbei und
windet sich dann in unzähligen engsten Spitzkehren den
steilen Hang hinauf. Unterhalb von Tonezza trifft
die Straße auf die von Arsiero kommende SP83.

Blick ins Asticotal; Bild: Michael Panitzki
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Lohnend ist die Fahrt von Tonezza
del Cimone zum Monte Cimone (1226 m). Die einspurige und
komplett asphaltierte Straße führt auf dem Kamm entlang
am Ossario vorbei zum Gipfel. Dabei werden 527
Höhenmeter überwunden. Vom Monte Cimone hat man
einzigartige Ausblicke auf den Pasùbio sowie hinunter in
das Assatal. Aufgrund seiner beherrschenden Lage war der
Monte Cimone im Ersten Weltkrieg hart umkämpft.
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